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Lange Brücke

Długie Pobrzeże

Geschichte

Diese Anlage entstand nach und nach im Laufe der Zeit. Es waren anfänglich hölzerne Bauwerke auf Pfählen, die an den Stadttoren gelegen das Beladen und Löschen der Schiffe erleichterten. Die ältesten Brücken befanden sich zwischen dem Koggentor und dem östlichen Ende der Heiligen Geistgasse. In Zinsregistern des 15. Jahrhunderts werden die einzelnen Abschnitte verschieden nach den zum Wasser führenden Toren benannt, etwa als Heilige Geistbrücke oder Frauenbrücke. Im Laufe des 14. Jahrhunderts dehnten sich diese Anlagen bis zum Fischmarkt aus und wurden miteinander verbunden. Erst ab dem 17. Jahrhundert kommt die einheitliche Bezeichnung Lange Brücke auf. Als letzte Einzelbezeichnung hat sich der Name Weinbrücke für den Abschnitt zwischen Heiligen Geisttor und Krantor erhalten, den noch Duisburg 1809 verwendet.

Source(s): Stephan, W. Danzig. Gründung und Straßennamen. Marburg 1954, S 121