Rähmtor
n. e.
Geschichte
Auf dem Bebauungsplan des alten Schlosses von 1648 heisst das heutige Rähmtor "Gässlein nach der Mottlau." Der Zeichnung nach handelt es sich um einen damals erst als Fortsetzung des Rähms hergestellten Durchbruch durch die Umfassungsmauer des Ordensschlosses. Gewöhnlich wird auf Karten das Rähmtor ohne eigenen Namen zum Rähm gerechnet. 1789 heisst es auch "Hagedorns Tor."
Das Rähmtor entstand also nach 1648 als schmaler Durchbruch durch die Mauer des Ordensschlosses zur Mottlau hin -- daher auch die älteste Benennung. Auf älteren Karten wird es ohne eigenen Namen zum Rähm gezählt. Die einzige Ausnahme bildet die Bezeichnung "Hagedorns Tor" von 1789, die auf einen Personennamen zurückgeht.
Source(s): Stephan, W. Danzig. Gründung und Straßennamen. Marburg 1954, S 130