St. Elisabeth-Kirchengasse
Elżbietańska
Geschichte
Die bedeutendste Einrichtung dieser Gegend war im 14. Jahrhundert das St.-Georgs-Hospital. An diesem Hospital orientierte sich bis ins 15. Jahrhundert die Benennung der Straße, die 1355 einschließlich der späteren Töpfergasse "Weg, do man geit zu Sinte Jorian" (Weg, den man zu St. Georg geht) genannt wurde.
Noch im 14. Jahrhundert wurde auf der Altstadt zur Pflege der Armen und Kranken eine Elenden-Gilde gestiftet. 1394 nahm der Hochmeister Konrad von Jungingen deren Hospital in seinen besonderen Schutz und versah es mit einer der heiligen Elisabeth geweihten Kapelle. Als die Bedeutung dieses Hospitals abnahm und die der St.-Elisabeth-Kapelle zunahm, wurde die Straße 1443 erstmals als "Sente Elsebethgasse" und 1456 in einer Urkunde über die Sprengeleinteilung von St. Katharinen und St. Elisabeth als "platea sancte Elisabeth" erwähnt. Anscheinend rechnete man in dieser Zeit auch die Töpfergasse noch dazu. In den Erbbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts blieb der Name unverändert, sein Geltungsbereich war bereits der heutige. Am Ende der Gasse lag im 15. Jahrhundert das später verbaute Elisabethtor.