Silberhütte
Hucisko
Geschichte
Der Name Silberhütte wurde nach Niederlegung der Wälle der neu angelegten Straße vom Holzmarkt nach Neugarten beigelegt. Er bezieht sich auf die dem Goldschmiedegewerk gehörige Anlage zum Schmelzen, Scheiden und Feinbrennen des Silbers, die sich bereits 1608 an der Stelle befand, wo die Radaune durch die Umwallung in die Altstadt eintrat.
Seit 1767 durfte die Silberhütte nur noch unter öffentlicher Aufsicht benutzt werden. 1805 war sie noch vorhanden, wurde aber kaum noch gebraucht, da die Goldschmiede sich lieber der am Fischertor gelegenen Schmelze bedienten, wo der geschworene Schmelzer wohnte. Die Anlage war bis mindestens 1805 in Betrieb.
Source(s): Stephan, W. Danzig. Gründung und Straßennamen. Marburg 1954, S 78