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Weißmönchen-Hintergasse

Podbielańska

Geschichte

Die Gasse wird 1355 erstmals in einer Urkunde über die Anlage eines Kupferhammers erwähnt als "weg do man geit czu sinte Jorian" (Weg, auf dem man zu St. Georg geht). Ebenso wird 1399 in der Urkunde über die Verleihung des altstädtischen Kalkofens dessen Lage beschrieben als "am Ende von sente Georgengasse und der Pfeffergasse ken der jungstat wert" (gegen die Jungstadt hin).

Nachdem 1464 die bis dahin in der Jungstadt ansässigen Weißmönche, also Karmeliter, in das altstädtische Georgenhospital übergesiedelt waren, benannte man die Gasse nach ihnen. In den Erbbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts wird sie in der abgekürzten Form "Hintergasse" geführt. Noch 1523 wurde sie zusammen mit der Weißmönchen-Kirchengasse zu den "Verlorenen Gassen" gerechnet.

Die heutigen Nr. 1 und 2 trugen 1796 die Bezeichnung "Bärenwinkel".

Source(s): Stephan, W. Danzig. Gründung und Straßennamen. Marburg 1954, S 81